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Wohnbrücke Hamburg

Wohnbrücke Hamburg

Die Wohnbrücke Hamburg entstand aus dem Runden Tisch Integrative Flüchtlingsunterbringung auf Initiative der Hamburgerinnen Anne Woywod und Ute Groll mit dem Ziel, geflüchteten Menschen in Hamburg ein Zuhause bieten zu können. Seit November 2015 übernimmt das Projekt Wohnbrücke Hamburg bei uns die operative Umsetzung und steht privaten Vermietern als Anlaufstelle zur Verfügung, wenn sie geflüchteten Einzelpersonen oder Familien abgeschlossenen Wohnraum mit unbefristeten Mietverträgen anbieten möchten.

Ehrenamtliche, die sich als Wohnungslotsen für die geflüchteten Haushalte engagieren wollen, werden durch die Wohnbrücke Hamburg geschult und vorbereitet. Nach der Schulung begleiten die Wohnungslotsen ihren Haushalt bei Wohnungssuche, Einzug und Ankommen im neuen Zuhause und unterstützen die Geflüchteten langfristig.

Die Wohnbrücke Hamburg wird derzeit teilweise durch Spenden finanziert und im Auftrag der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) umgesetzt und zusätzlich finanziell abgesichert.

Für die Realisierung der Wohnbrücke Hamburg gilt unserer Dank insbesondere dem Paritätischen Wohlfahrtsverbands Hamburg e.V., der im Rahmen der NDR-Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ Spenden akquirierte, der Hermann-Reemtsma-Stiftung und der Stiftung Wohnbrücke Hamburg.

Zielsetzung

Durch die Vermittlung von privatem Wohnraum mit unbefristeten Mietverträgen ermöglicht die Wohnbrücke Hamburg geflüchteten Haushalten, in einer Hamburger Nachbarschaft anzukommen.

Die enge Begleitung durch die geschulten ehrenamtlichen Wohnungslotsen stellt sicher, dass die Mietverhältnisse langfristig funktionieren und nachhaltige Integration gelingt.

Voraussetzungen für Mietinteressenten/Zielgruppe

  • Haushalte mit Fluchthintergrund werden ausschließlich durch die Wohnungslotsen angemeldet. Diese ehrenamtlichen Helfer sind mit den Wohnungssuchenden bereits länger bekannt oder befreundet und unterstützen sie bei ihrem Ankommen in Hamburg.
  • Es können nur Haushalte für die Wohnungsvermittlung berücksichtigt werden, die aufgrund ihrer Flucht in einer öffentlichen Unterkunft leben,
  • die in Hamburg gemeldet sind und
  • bei denen die Übernahme einer Mietzahlung für die Anmietung einer Hamburger Wohnung geklärt ist.
  • Weitere Voraussetzungen sind eine Bleibeperspektive, erste Deutschkenntnisse sowie der Wunsch, langfristig in Hamburg zu leben.

Attraktive Angebote für Vermieter

Gesucht werden Hamburger Wohnungen in allen Größen (auch Einliegerwohnungen und Einfamilienhäuser).

 

Den privaten Vermietern bietet die Koordinierungsstelle:

  • Erste Orientierung und Beratung in Fragen rund um die Vermietung einer Wohnung an einen Haushalt mit Fluchthintergrund (inklusive evtl. Erstbesichtigung der Wohnung).
  • Die Vorstellung eines passenden Haushalts und die Begleitung bei der Anbahnung des Mietverhältnisses.
  • Die Unterstützung des Haushalts durch einen ehrenamtlichen Wohnungslotsen und im Bedarfsfall das Know-how und Engagement der Koordinierungsstelle bei Beratung, Intervention und Moderation im laufenden Mietverhältnis.
  • Zusätzlich zur Kaution weitere Sicherheit durch einen Unterstützungsfonds der Stiftung Wohnbrücke.

 

Private Vermieter melden sich mit ihrem Wohnungsangebot über die Website der Wohnbrücke Hamburg<

oder treten direkt mit den Ansprechpersonen der Koordinierungsstelle bei uns in Kontakt.

Ansprechpersonen

Team allgemein

Tel. 040 466551433, Fax: 040 466 55 14 35,

wohnbruecke(at)lawaetz-ggmbh(dot)de

Team
Elena Konrad konrad.wohnbruecke(at)lawaetz-ggmbh(dot)de
Sven Sieg
sieg.wohnbruecke(at)lawaetz-ggmbh(dot)de
Alena Thiem thiem.wohnbruecke(at)lawaetz-ggmbh(dot)de
VerwaltungE
Verwaltung
Michelle Jasdany jasdany.wohnbruecke(at)lawaetz-ggmbh(dot)de